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Anna Gmeyner: Manja. Ein Roman um fünf Kinder.

22,00 

Roman. Mit einem Nachwort von Heike Klapdor. persona-Verlag 1984.

Manja ist die Geschichte von fünf Kindern und ihren Familien in den Jahren 1920 bis 1934. Das Mädchen Manja und die vier Jungen entstammen verschiedenen Milieus: Karl einer klassenbewussten Proletarierfamilie, Heini dem liberalen Bürgertum, Franz dem Kleinbürgertum, Harry dem reichen Großbürgertum, Manja einer armen Einwandererfamilie aus Polen. Die Freundschaft dieser Kinder, die sich in einem verlassenen Mauergrundstück am Stadtrand eine eigene Welt geschaffen haben, wird 1933 auf eine harte Probe gestellt: Manja und Harry sind plötzlich nicht mehr »rasserein« und die Probleme der Erwachsenen, die sich für oder gegen Hitler entscheiden, drohen die Welt der Kinder zu zerstören. Doch ihre Freundschaft scheint stärker … Mit seinen plastischen Schilderungen des deutschen Alltags, mit seiner Poesie und den lebendigen Dialogen ist der Roman mit allem Recht berühmt geworden. 1938 war er im Exilverlag Querido in Amsterdam unter dem Pseudonym Anna Reiner erschienen. 1984 hatte persona die deutsche Erstveröffentlichung gewagt und persönlichen Kontakt zur in England lebenden Autorin geknüpft.
Anna Gmeyner, 1902 in Wien geboren, gehörte um 1930 zur literarischen Avantgarde. Ihre Theaterstücke (Heer ohne Helden, Automatenbüffet) wurden bis 1933 mit Erfolg in Deutschland aufgeführt. Das Exil führte Anna Gmeyner über Paris nach England. Sie schrieb Filmdrehbücher und Romane, in späteren Jahren ausschließlich auf Englisch. Die Autorin starb 1991 in York.

416 Seiten, Hardcover
ISBN 3-924652-00-7. Versandkostenfrei.

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